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Detail
aus der Stadtansicht
von Braun-Hogenberg.
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Die Stadt an
der Eichhörnchenfurt
Die Anfänge der Stadt Eckernförde und die Geschichte der Burg, die der Stadt
ursprünglich den Namen gab, liegt weitgehend im dunkeln. Das erste Mal erwähnt
wird die "Ykaernaeburgh" im Erdbuch König Waldemars II. aus dem Jahr 1231. Ende
des 16. Jahrhunderts schreibt Heinrich Rantzau über "Ecklenförda" und berichtet
von den Überresten zweier Burgen, die noch zu seiner Zeit zu sehen waren.
Auch das
etwa zur gleichen Zeit erschienene Städtebuch von Braun und Hogenberg, aus dem
das älteste Eckernförder Stadtbild stammt, berichtet von zwei Schlössern: Vom
Schloß Ekernborch, "welchs obs wol in den Dänischen kriegen zerschleifft" und
nahe der Borbyer Kirche gelegen haben soll und von den Überresten eines anderen
Schlosses unweit der langen hölzernen Brücke und damit im Bereich der heutigen
Straße "Burgwall", die am Ende des Binnenhafens liegt: "Nicht weit von dieser
Brucken wirdt gegen westen gesehen ein hoher Berg mit einem Graben vnd Wall, dar
auff vor zeiten ein Schloß gestanden", von dem aber "nit so viel, als von dem
vorigen vorhanden."
In der
Ortsbeschreibung Anton Kirchhofs aus dem Jahr 1769 wird auch auf die Überreste
am Burgwall hingewiesen, aber "ob solches die alte Eckernburg gewesen, die in
dieser Gegend gestanden, stehet dahin." In der ersten Stadtgeschichte
Eckernfördes von Carl Gottlieb Hanssen aus dem Jahr 1833 gibt es eine weitere
Variante: Es ist von Befestigungen die Rede, die sich vom Burgwall bis an die
Borbyer Kirche erstrecken. Doch wo stand die Eckernburg nun wirklich?
Die jüngsten Untersuchungen zu diesem Thema gehen davon aus, dass die Burg
unterhalb der Borbyer Kirche nichts mit der Entstehung Eckernfördes zu tun hatte
und spätestens mit dem Bau der Kirche um 1200 ihre Bedeutung verlor. Außerdem
baute man zur vermuteten Entstehungszeit der Eckernburg keine Ringwallanlagen
mehr wie in Borby, sondern Turmhügelburgen, wie eine etwa am "Burgwall"
gestanden haben könnte. Eine Burg an diesem Standort wäre auch sinnvoll, da sie
so direkt an einer Gewässerüberquerung gelegen hätte - zu deren Schutz und um
Zölle zu kassieren. Hier lag also wahrscheinlich die Eckernburg. Die Existenz
einer solchen Überquerung vom Dänischen Wohld nach Schwansen ist noch heute in
aller Munde: Eckernförde bedeutet nämlich nichts anderes als "Eichhörnchenfurt".
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